1 Click-Install erklärt

Hier beantworten wir die Frage, wie Anwender am besten WordPress auf ihrem Webspace installieren sollen. Dafür gibt es zwei Vorgehensweisen, welche wir nachfolgend vorstellen.

1.) 1-Click-Installation

Ein sehr einfacher und angenehmer Weg, WordPress auf seiner Webseite zu installieren. 1-Click bedeutet, dass der Webhoster in seinem Adminbereich eine Möglichkeit geschaffen hat, Open-Source-Software wie WordPress mit nur „einem Klick“ zu installieren. Diese Option befindet sich in der Regel hinter den Menüpunkten „Software“ oder „Open-Source-Anwendungen“. Dort stehen dem Anwender dann diverse Software-Optionen zur Auswahl. Da wir WordPress auf unserem Webspace installieren möchten, wählen wir „WordPress“ aus.

Username und Passwort

Als nächstes werden wir gefragt, wie der Name der Webseite lautet und über welche Emailadresse die Installation erfolgen soll. Außerdem hat der Anwender die Möglichkeit, einen Usernamen und ein Passwort zu wählen. Den Standard-Namen „admin“ sollte als Username vermieden werden, da dieser oft bei SPAM-Attacken wie Brute-Force verwendet wird.

Datenbank

WordPress setzt zwingend eine MySQL-Datenbank voraus. In den hier vorgestellten WordPress-Hostingpaketen ist immer mindestens eine MySQL-Datenbank inkludiert. Die Frage ist, ob man bereits vor der 1-Click-Installation diese Datenbank angelegt haben muss oder ob diese im Rahmen der 1-Click-Installation selbständig angelegt wird.

Für den Fall, dass diese vom Anwender selber angelegt werden muss, ist wie folgt vorzugehen: Unter dem Menüpunkt „Datenbank(en)“ wird es die Option „neue Datenbank anlegen“ geben. Diese Option muss ausgewählt werden. Normalerweise wird bei der Neuanlage einer Datenbank auch noch ein Passwort verlangt. Das muss der Anwender vorgeben und sich am besten außerhalb des Browsers nochmal abspeichern. Mit dem Passwort können sich erfahrene Anwender bei Bedarf in die Datenbank einloggen (z.B. über phpMyAdmin). Dies ist aber für die Installation und den laufenden Standard-Betrieb von WordPress nicht notwendig.

Wurde die Datenbank erfolgreich angelegt, kann diese im 1-Click-Installationsprozess ausgewählt werden. Das neue WordPress wird dann in diese Datenbank installiert.

Installationspfad

Einige Hoster verlangen noch die Angabe, wo das WordPress installiert werden soll. Hier genügt es, sich kurz mit der Verzeichnisstruktur des Webspaces zu beschäftigen. Normalerweise wird WordPress einfach ins oberste Verzeichnis des Webspaces installiert (Root-Verzeichnis). Für den Fall, dass der Hoster jedoch einen eigenen Unterordner angelegt hat (z.B. „html“) ist dieser Ordner als Pfad anzugeben. Sie können natürlich auch selbst einen Ordner via FTP anlegen und dann WordPress dort hinein installieren lassen.

Im Prinzip ist an dieser Stelle alles notwendige definiert worden. Nach der Bestätigung wird WordPress nun installiert.

2.) Alternative: eigene Installation

Auch die eigene Installation von WordPress ist nicht schwer. Berühmt ist die sogenannte 5-Minuten-Installation. Hier lädt man sich zunächst die aktuelle gezippte Version von WordPress auf den eigenen PC herunter. Im zweiten Schritt entpackt man das .zip. Die entpackten Dateien werden dann per FTP in das gewünschte Verzeichnis auf dem Webspace kopiert. Nun muss nur noch die Datei wp-config-sample.php angepasst werden. Dort werden die Zugangsdaten zu der MySQL-Datenbank eingetragen, sofern diese bereits im Adminbereich des Hosters angelegt worden ist (siehe oben „Datenbanken„).

Nun noch die Installationsdatei mit dem Browser aufrufen http://www.domain.com/wp-admin/install.php
Fertig!

3.) Vor- und Nachteile 1-Click

Der Vorteil liegt ganz klar in der Geschwindigkeit. Auch wenn die eigene Installation bei einem erfahrenen Anwender wirklich nur 5 Minuten dauert, ist die 1-Click-Installation in jedem Fall schneller. Nachteile gibt es normalerweise keine.

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